Archiv für den Monat: Mai 2017

Sind Allergien heilbar?

Allergien haben in Deutschland mittlerweile eine Prävalenz von fast 40 Prozent und sind zu einer echten Volkskrankheit geworden. Führend bei den allergischen Reaktionen ist der Heuschnupfen, an dem fast ein Viertel der Bevölkerung leidet.
Sogenannte Kontaktallergien stehen mit mehr als acht Prozent an zweiter Stelle der Häufigkeit, gefolgt von Neurodermitis, Nahrungsmittelallergien und Insektengiftallergien. Die Verursacher sind Fremdstoffe, sogenannte Allergene, die von außen auf dem Organismus treffen. Diese Stoffe sind für Gesunde harmlos, doch bei den Betroffenen lösen sie eine Überreaktion des Immunsystems aus, das normalerweise den Körper vor krankmachenden Stoffen und Keimen zu schützen soll und daher alles, was fremd ist, erkennt, doch nur bei gefährlichen Stoffen mit einer umfangreichen Immunreaktion antwortet.

Das kostet nicht nur viel Energie, es belastet den Organismus, sondern nimmt auch das Immunsystem so in Beschlag, dass es gegenüber wirklichen Krankheitserregern nicht mehr adäquat reagieren kann. Die Veranlagung, eine Allergie zu entwickeln, ist häufig angeboren, doch die Krankheit selbst wird erst später durch Allergenkontakt erworben. Typisch für die allergische Reaktion ist, dass sie mit jedem weiteren Kontakt heftiger auftritt. Allergien können auch wieder verschwinden. So mancher junge Heuschnupfenpatient verliert als junger Erwachsener die Überreaktion wieder. Neben einer grundsätzlichen Disposition entscheiden also noch weitere Komponenten darüber, ob jemand an einer Allergie leidet oder nicht. Je stärker ein Organismus aus dem Gleichgewicht ist, um so anfälliger ist er für die unterschiedlichsten Störungen, je besser die Balance, um so besser kann der Organismus mit Störungen zurecht kommen und sie in Schach halten. Das gilt auch für allergische Reaktionen. Daher setzt auch in diese Fällen das Balance-Konzept von Stephanie Reiser an dieser Stelle der Gesundheitsförderung an: mit den bewährten BodyTalk Methode, häufig ergänzt durch die Hanne-Marquard-Fussreflex®-Therapie. Dieses Konzept unterstützt auch die
Therapiekonzepte der Schulmedizin, die meist auf Allergenvermeidung, Symptomlinderung und / oder Desensibilisierung ausgerichtet sind. Komplett heilen kann sich der Organismus allerdings nur selbst.

Der Behandlungstag einer Augenlaser-Behandlung

Augen lasern, das ist ein Eingriff, der eigentlich nur ein paar Minuten lang dauert. Aber sollte in jedem Falle gut vorbereitet sein. Immer mehr Menschen sehen die Augenlaser-Behandlung als eine sinnvolle Alternative zur Brille oder Kontaktlinse an. Die Maßnahme verspricht schließlich auch eine dauerhafte Korrektur. Und nach der Behandlung ist die Sehstärke verbessert, ohne dass man irgendwelche Hilfemittel wie eine Brille mit sich tragen kann. Eine Brille kann man schon einmal verlegen und dann muss man sie mit verminderter Sehstärke wieder suchen. Noch schwieriger wird es die Kontaktlinsen wieder zu finden, wenn man nur eine eingeschränkte Sicht hat. Und dann kann die Brille beim Sport und auch beim Achterbahnfahren natürlich ein Störfaktor sein und der Brillenträger wird immer vor der Wahl stehen, entweder nicht mehr gut zu sehen oder die Brille von der Nase zu verlieren.

Aber eine Laserbehandlung ist immerhin ein operativer Eingriff. Auch das sollte keine leichtfertige Entscheidung sein. Wie der Behandlungstag einer Laserbehandlung abläuft können Sie auf dieser Webseite nachlesen: http://www.laserzentrum-allgaeu.de/augenlaser/ablauf/behandlungstag/. Zur Vorbereitung sollte zwei Wochen vor dem Eingriff auf das Tragen von Kontaktlinsen verzichtet werden. Der Patient sollte ohne Makeup in die Praxis kommen und von einer Begleitperson unterstützt werden. Denn das Autofahren ist unmittelbar nach der Behandlung nicht möglich. Der Behandlung geht eine eingehende Voruntersuchung voraus. Zu Beginn der Behandlung wird das Augenlied desinfiziert. Das Blinzeln wird durch einen Lidhalter unterbunden. Die Hornhaut wird durch den Operateur bearbeitet. Der Patient wird angehalten in ein rot blinkendes Licht zu schauen. Dabei wird er bunte Lichtblitze sehen. Am Ende der Behandlung wird die Hornhautlamelle wieder in ihre Position gebracht. Dadurch wird die Öffnung verschlossen, die für den Laser genutzt wurde. Der Patient bekommt eine schützende Verbandskontaktlinse. Nach 30 Minuten erfolgt bereits eine erste Kontrolle.